Bargeldkreisläufe in Europa 2: Nationalbanken

In den meisten Ländern ist die Nationalbank mit der Zentralbank gleichzusetzen, nicht so im Euroraum. Die Aufgaben der Zentralbank, werden von der EZB, der

Banco de España

Banco de España, Foto © Achim Munck

Europäischen Zentralbank gemeinsam mit den nationalen Zentralbanken (NZB) wahrgenommen. Diese Aufgaben sind z.B. die Währungsreserve zu halten und die Preisniveau- und Geldstabilität zu gewährleisten. Die EZB genehmigt die Ausgabe der Banknoten. Die Nationalbanken geben die Scheine aus. Die Nationalbanken sind die ausführenden Organe der EZB. Sie verwalten allerdings auch die nationalen, nicht auf EURO lautenden Währungsreserven wie zum Beispiel Gold und Devisen.

Im nationalen Bargeldkreislauf, das heißt bei der Prüfung des Geldes auf Authentizität und Umlauffähigkeit liegt die finale Verantwortung bei den Nationalbanken. Diese versorgen als Notenbanken die Wirtschaft mit Bargeld und sichern die physische Umlauffähigkeit des Bargeldes. Schon die Handhabung des Falschgeldes ist in den Ländern unterschiedlich geregelt, in Deutschland z.B. kann nur die Bundesbank final Falschgeld identifizieren oder genauer gesagt, echtes Bargeld authentifizieren. Das hängt jeweils von der selbst definierten Rolle der Nationalbank im jeweiligen nationalen Bargeldkreislauf ab. Eine offensichtliche Messgröße für den Einfluss oder besser die aktive Teilnahme der Nationalbanken am Bargeldkreislauf ist die Anzahl ihrer Niederlassungen.

Mehr Details finden Sie in der Studie ECCR

Ihre Bewertung des Beitrags
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *