Muss Paypal vor den Sparkassen Angst haben?

Fast scheint es so, wenn man die Schlagzeile dieses Artikels aus der FAZ liest. Es wird aber auch höchste Zeit, dass man sich bei der

SparPal. Grafik©Achim Munck

SparPal. Grafik©Achim Munck

Finanzgruppe, die nach eigenen Aussagen die meisten Kunden in Deutschland betreut, auf die eigenen Stärken besinnt. Das ist ja gerade die immer noch existierende Verwurzelung in der Bevölkerung. Sicherlich nicht primär bei den Kids, die ohnehin längst in den Krallen der FaceAmazEbAppls sind, sondern bei den Kunden, die in der näheren Zukunft doch einmal eines der neuen Bezahlverfahren ausprobieren. Denn das ist immer noch die überwiegende Mehrheit, die brav am Bildschirm oder sogar am Überweisungsterminal die 22stellige Monster-IBAN eintippt und hofft, dass das Geld auch beim Empfänger ankommt. Wenn sie nicht sogar die Überweisungsträger mit der Hand ausfüllen. Das wird allerdings die längste Zeit so gewesen sein, die Postbank fängt schon an, ihren Kunden dieses ach so mittelalterliche und teure Verhalten auszutreiben und andere werden es nachmachen. Wer PayPal bereits nutzt und bisher nicht auf die Nase gefallen ist, wird es wohl weiterhin tun, aber neue Anwender werden sicherlich lieber die vertraute Organisation nutzen mit der Überzeugung, wenn was schief läuft, kann ich das in der nächsten Filiale aus der Welt schaffen. Ob das dann auch so sein wird, bleibt abzuwarten, aber der Vertrauensvorschuss ist schon mal da.

Dumm ist allerdings, dass nicht die gesamt deutsche Kreditwirtschaft auf ein Verfahren setzt, sondern jeder wieder sein eigenes Süppchen zu kochen versucht. Gemeinsam wäre man stärker und erfolgreicher. So ist der Ausgang der Schlacht um das Bezahlen offen.

Ihre Bewertung des Beitrags
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *