Cringle – und nie mehr Kleingeld

Cringle Geld senden. Screenshot by Achim Munck

Cringle Geld senden. Screenshot by Achim Munck

Darauf hat die Welt gewartet. Ein neuer Bezahldienst für und zwischen Privatpersonen hat sich zum Ziel gesetzt, das Geklimper in den Hosentaschen abzuschaffen.Das Berliner Startup Unternehmen Cringle bietet eine Smartphone App, die es erlaubt, Kleinbeträge wie eine SMS zwischen Privatpersonen hin und her zu senden. Die Beträge werden per SEPA Lastschrift vom hinterlegten Konto abgebucht, die Banktransaktionen werden von der DKB (ebenfalls Berlin) durchgeführt, wobei man dort kein Konto braucht. Mit der Limitierung auf 100 € pro Monat und dem Ausschluss geschäftlicher Transaktionen spart man sich die aufwendige Identifikation der Teilnehmerin. Sie (und es soll auch für Männer funktionieren) gibt ihre Daten und Kontonummer am Smartphone ein und es geht los (Ja, das Konto wird durch Überweisung eines Kleinbetrages identifiziert). Das Senden eines Betrages kostet 10 cent. Daran sollte es sicherlich  nicht scheitern, früher kostete eine SMS 19 cent.

Cringle Geld anfordern. Screenshot by Achim Munck

Cringle Geld anfordern. Screenshot by Achim Munck

Der Empfang ist kostenlos (Geld und SMS). Cringle wirbt damit, dass Freunde leicht eine Pizza teilen können und ähnlichen Schnickschnack. Angesprochene Jugendliche hatten große Fragezeichen in den Augen, als ich fragte, ob sie das nutzen würden.

Es gibt vom großen Marktführer PayPal eine ähnliche Funktion für Kleinbeträge, die im Gegensatz zu Cringle komplett kostenlos ist. Allerdings muss der Empfänger auch ein PayPal Konto haben. Cringle funktioniert auch ohne dass der Empfänger Cringler ist. Und man kann Geld anfordern, wenn der Partner die Pizza nicht freiwillig bezahlt. Naja, wenn’s hilft.

Ihre Bewertung des Beitrags
[Gesamt:0    Durchschnitt: 0/5]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.