Dänemark: Bargeld war einmal gesetzliches Zahlungsmittel …

DKK. Foto Danmarks Nationalbank

DKK. Foto Danmarks Nationalbank

…so könnte man die anstehende Entscheidung der dänischen Regierung interpretieren. Dann kleinere Geschäfte, wie Tankstellen oder Restaurants brauchen kein Bargeld mehr zum Bezahlen zu akzeptieren. Das sei eine Maßnahme, die Wirtschaft anzukurbeln, weil signifikant Kosten eingespart würden und kleinere Unternehmer eher in den Markt einsteigen würden. Zunächst sollen aber Supermärkte, Apotheken und Poststellen weiterhin Bargeld annehmen müssen.

Da ist eine Regierung anscheinend vor den Lobbyisten der Kartenfirmen eingeknickt. The WAR ON CASH wird offensichtlich mit immer schärferen Waffen geführt, man probiert die Wirksamkeit wohl erstmal in einem kleinen Land aus, bevor man zur großen Attacke bläst.

Die dänische Regierung hat sich bestimmt versichert, dass diese Maßnahme mit EU-Recht vereinbar ist. In der EURO Zone, der Dänemark ja nicht angehört, ginge das nicht, da EURO Scheine und Münzen als gesetzliche Zahlungsmittel angenommen werden müssen. Obwohl manche Länder bereits die Barzahlung größerer Beträge verboten haben. In Dänemark fängt man mal mit den kleinen Beträgen an. Man nimmt die Barzahler ordentlich in die Zange, wenn sie freiwillig nicht verzichten.

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