Paydirekt macht ernst gegen PayPal

PayDirekt. Logo©GIMB

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Laut einem Bericht der WELT vom 24.5.2015 soll der Bezahldienst der deutschen Kreditinstitute Anfang November 2015 starten. Ausgewählte Pilotkunden und Händler sollen den neuen Dienst bereits ab August 2015 nutzen können.

Hauptunterschied zu anderen Anbietern ist die direkte Lastschrift ohne dass das Geld noch über das Konto eines dritten Unternehmens läuft. Der Kunde könnte also das Geld zurückholen, wenn die Ware nicht ankommt. Vorteil und Sicherheit für den Kunden, Risiko für den unseriösen Händler. Bei PayPal gibt es zwar auch den so genannten Käuferschutz, aber es wird des öfteren berichtet, dass häufig mit vielen Widerständen zu kämpfen ist, sein Geld wieder zu bekommen, wenn etwa die Ware nichts taugt. Letztendlich wird der Käufer entscheiden, welche Bezahlmethode er im Internet wählt und da hätte PayDirekt durchaus Vorteile. Voraussetzung ist natürlich, dass der Händler es überhaupt anbietet. Da liegt die große Hürde.

Ich bin allerdings nicht sicher, ob man selbst an den Erfolg glaubt, denn marketingtechnisch ist bei Paydirekt Schweigen im Walde. Es gibt kein eindeutiges Logo, keinen Internetauftritt (paydirekt.de…diese Webpräsenz befindet sich im Aufbau und die Adresse gehört dem Institut für Strategie und Kommunikation …), keine Postadresse, nichts. Man muss schon suchen, wenn man Neuigkeiten erfahren will. Auch die Firma GIMB, Gesellschaft für Internet und mobile Bezahlung, das ist der Gesellschafterkreis, also die Muttergesellschaft der Paydirekt ist kaum zu finden. Die GIMB ist zumindest in Frankfurt registriert. GIMB hat allerdings bereits im Februar schon mal zwei Logos für Paydirekt angemeldet, das eine sieht sehr nach PayPal aus, das andere ist oben im Beitrag zu sehen.

Wir sind ja wirklich mal gespannt.

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