Deutschland wird bei neuen Bezahlmethoden diskriminiert

Apple Pay Logo

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Apple Pay, mit großen Trara vor gut anderthalb Jahren gestartet, funktioniert bisher nur in sechs Ländern, nämlich in den USA, in Kanada, im Vereinigten Königreich, in Australien und in China, sowie seit April 2016 in Singapur. Jennifer Bailey, die Vizepräsidentin von Apple Pay erklärte dem Onlinedienst TechCrunch, dass man aber jetzt in Europa und Asien beim Ausbau mächtig Gas zu geben plant. Man möchte Apple Pay in jedem Markt etablieren, wo Apple einen „signifikanten Marktanteil hat“. Welche Länder das wohl sein werden? HongKong wird von anderen Quellen (nicht von Apple) genannt, auch Frankreich und Brasilien sollen in der Planung sein.

Man schaut sich aber nicht nur die Verbreitung der hauseigenen Produkte in einem Land an, sondern auch das Zahlverhalten insgesamt. Und da hat Deutschland eher schlechte Karten, weil ebendiese, insbesondere in der Version Kreditkarten nicht vorne sind. Hingegen sind kontaktlose Bezahlterminals nicht zuletzt bei den Discountern garnicht mehr so selten. Und auch die Akzeptanz der Kreditkarten steigt seit die Gebühren gedeckelt wurden. Wenn da in Deutschland nicht das Beharrungsvermögen der Konsumenten wäre, die vom Bargeld mal ganz abgesehen, am liebsten die alte EC-Karte und/oder das Lastschriftverfahren anwenden. Es wird noch einige Zeit dauern, bis Apple uns hier die Ehre erweist.

Da fällt mir immer wieder der Eingangstext der Asterix Geschichten ein: Ganz Europa ist von Apple Pay besetzt. Ganz Europa? Nein. Ein von unbeugsamen Bargeldzahlern bevölkertes Land hört nicht auf, dem Eindringling Widerstand zu leisten……

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