Bargeldlos. Kompliziert.

Karten. Foto (c) Achim Munck

Karten. Foto (c) Achim Munck

PayPal will und muss vom Internet an die Ladenkassen, um weiter wachsen zu können. Weil man das offensichtlich aus eigener Kraft nicht schafft, muss jetzt eine Kooperation mit VISA her, um über diesen Weg Zugang zu den bereits zugelassenen kontaktlosen Zugängen von VISA zu den Bezahlterminals im Handel zu bekommen. Das ist schon delikat, da die Beziehung der beiden Unternehmen durchaus getrübt war, nachdem PayPal Zahlungen auch per Lastschrift vom Konto einziehen konnte und die bisher mit den Kreditkartenfirmen geteilten Gebühren komplett für sich behielt. Das gefiel VISA und Co. verständlicherweise nicht besonders. VISA sichert sich durch die Kooperation den Zugang zur Ladenkasse und erhofft sich auch wieder mehr Transaktionen im Online Handel. Die Kooperation ist zur Zeit auf die USA begrenzt.

Durch die Vielfalt der bargeldlosen Bezahlmöglichkeiten und den erbitterten Wettbewerb um Marktanteile und Gebühren, schädigen sich die Anbieter ausschließlich gegenseitig. Für den Anwender ist es immer schwieriger, zu erkennen, welche Methode man an der Ladenkasse denn nun benutzen kann. Wer ausschließlich bargeldlos bezahlen möchte und das vielleicht auch noch kontaktlos, muss immer mehrere Lösungen bereithalten und, was vielleicht am meisten abschreckt, mit mehreren Unternehmen seitenlange kryptische Verträge abschließen.

Was funktioniert immer und ohne Verträge?

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