Totgesagte leben länger

… und das gilt nicht nur für das Traditionskaufhaus HERTIE. Den Namen hatten sich zwei findige Internetunternehmer aus der Insolvenzmasse gesichert. Sie verkaufen alles, was es früher im Kaufhaus gab über das DM Scheine 1200x800Web. Bisher nichts besonderes. Sie ziehen in Erwägung, in Zukunft einmal Bezahlungen mit Bitcoins anzunehmen. Naja, bei den aktuellen Kurssprüngen wohl eher ein spekulatives Angebot.

Solange das das nicht geht, nimmt man aber wieder die alte DM an. (Für die jüngeren unter Ihnen: DM war die Bezeichnung für die Währung in Deutschland in den letzten 50 Jahren des vergangenen Jahrhunderts. International bekannt als Deutschmark)

Online Einkaufen und bar bezahlen gibt es schon, aber nicht mit der alten D-Mark. Zumal hier ein etwas besserer „Wechselkurs“ genutzt werden soll. Der Kunde profitiert also zweimal, er kann seine DM loswerden, die ohnehin arbeitslos vor sich hin schlummern und bekommt dafür mehr als bei der Bundesbank. Allerdings muss er seine Scheine per Wertbrief an Hertie schicken. Naja, schicken Sie mal Ihre alten Kreditkarten anPayPal. Da bekommen Sie nichts mehr.

PS: Ich habe das gleich mal auf der Website von Hertie ausprobiert, es ging heute noch nicht. (Quelle: FAZ)

Nachtrag: Hertie hat auf seiner Website als Bezahlmethode die neue/alte Methode ergänzt. Man schickt einfach seine DM Scheine per Wertbrief hin und bekommt einen Gutscheincode, den man zum Bezahlen nutzen kann.

Ihre Bewertung des Beitrags
[Gesamt:2    Durchschnitt: 3/5]

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *