Das ist ja wieder mal typisch deutsch: Kleinmünzen=Kleinkariert

Euro Münzen

Euro Münzen. Foto © Achim Munck

Das Klever „Experiment“, die Kleinmünzen abzuschaffen steht vor dem Ende. Nicht offiziell, aber klammheimlich. Angeblicher Grund: Man sei nicht so richtig damit klargekommen und die Software habe damit Schwierigkeiten und die Schlange beim Brötcheneinkauf, wenn man jedem Kunden das „Runden“ erklären müsse. 

Ja für wie blöd halten die Händler denn die Kunden? Die überwiegende Mehrheit, nämlich 80%, habe es positiv aufgenommen. Der eigentliche Grund scheint zu sein, dass man Diskussionen mit Steuerberater und Finanzamt fürchtet, wenn in der Kasse ein paar Pfennige fehlen. Wie kleinkariert ist das denn? Die deutschen Erbsenzähler haben wieder mal gesiegt ohne dass sie überhaupt aktiv geworden sind und am Ende wird es wieder teurer, die vielen Kleinmünzen zu bearbeiten.

Wenn die Wertdienstleiter schlau sind, dann langen sie bei der Münzbearbeitung mal ordentlich hin und zwar nicht auf die Beträge, sondern auf die Anzahl der Münzen gerechnet. Und die Geldinstitute genauso. Anstatt den Verbraucher beim Geld abheben zu schröpfen, sollten sie dem Handel mal die echten Kosten der Hartgeldbearbeitung berechnen.

Quelle: FAZ

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